Künftige Oberstufe in Bayern mit neuem Fach “Politik und Gesellschaft”

Kultusminister Piazolo hat weitere Details zur neuen Oberstufe am neunjährigen Gymnasium bekannt gegeben.  Neu ist das Fach Politik und Gesellschaft.« Es gibt kein einziges Bundesland, das so viele Pflichtstunden in politischer Bildung hat wie Bayern», betonte Piazolo. «Das ist ein klares Zeichen in den heutigen Zeiten. »

Tagung über politische Bildung seit 1989

Wie politische Bildung die freiheitliche Demokratie stärken kann, fragen sich die Teilnehmer des Theodor-Litt-Symposiums am Donnerstag und Freitag im Zeitgeschichtlichen Forum Leipzig. Unter anderem wird der Historiker Werner Weidenfeld darüber sprechen, welche Rolle die DDR-Geschichte heute in den Köpfen der Menschen spielt.

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Tage der politischen Bildung in Mecklenburg-Vorpommern

Die SPD-nahe Friedrich-Ebert-Stiftung wirbt gemeinsam mit Stiftungen anderer Parteien für eine sachorientierte politische Auseinandersetzung. Von Donnerstag an veranstalten sie in Mecklenburg-Vorpommern zusammen mit etwa 30 weiteren Institutionen, Initiativen und Vereinen die Tage der politischen Bildung. Mit mehr als 40 Veranstaltungen an landesweit 22 Orten solle bis Samstag gezeigt werden, dass politische Bildung für jeden erreichbar und zugänglich ist, sagte der Landesleiter der Ebert-Stiftung, Frederic Werner, am Dienstag in Schwerin bei der Vorstellung des Programms.

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Politische Bildung mit Haltung. AdB-Jahresbericht 2018 ist erschienen

Der Jahresbericht des Arbeitskreises deutscher Bildungsstätten e. V. (AdB), in dem über die Veranstaltungen, Projekte, Aktivitäten und Entwicklungen des Jahres 2018 berichtet wird, ist erschienen. Mit dem Titel „Politische Bildung mit Haltung“ wird ein Anspruch bekundet, dem der Verband gerade auch in seinem 60sten Jubiläumsjahr 2019 gerecht wird: Politische Bildung im AdB findet auf der Basis von Grund- und Menschenrechten statt und zeigt in diesem Sinne eine klare Haltung für Vielfalt und gegen Ausgrenzung.

Mit seinem Jahresbericht zeigen der bundesweit arbeitende Fachverband der außerschulischen politischen Jugend- und Erwachsenbildung und seine über hundert Mitgliedseinrichtungen, welche Schwerpunkte gesetzt, welche Konzepte entwickelt und welche Projekte umgesetzt werden konnten. Deutlich wird, wie der AdB auf die aktuellen politischen und gesellschaftlichen Herausforderungen reagiert und die Landschaft politischer Bildung aktiv mitgestaltet.

Einen besonderen Stellenwert im Bericht hat das Programm politische Jugendbildung im AdB, das aus Mitteln des Kinder- und Jugendplans des Bundes (KJP) gefördert wird. Die Jugendbildungsreferent*innen aus 25 Mitgliedseinrichtungen entwickeln in vier Fachgruppen die Praxis und Grundlagen politischer Jugendbildung weiter und zeigen mit ihrer politischen Bildung Haltung für eine weltoffene, vielfältige und inklusive Gesellschaft.

Die Publikation steht unter www.adb.de/jahresberichte zum Download bereit.

Neutralitätsgebot und politische Bildung: Kritische Behandlung rassistischer und rechtsextremer Positionen von Parteien ist geboten

„Rassismus und Rechtsextremismus kritisch zu thematisieren, ist ein wichtiger Bestandteil des staatlichen Bildungsauftrags und menschenrechtlich geboten“, erklärte das Deutsche Institut für Menschenrechte anlässlich der Veröffentlichung der Publikation „Das Neutralitätsgebot in der Bildung“ am 5. August. Dies gelte auch für rassistische und rechtsextreme Positionen von Parteien. Entscheidend sei, dass die Positionen der Parteien sachlich zutreffend wiedergegeben würden und auch deren Behandlung sachlich erfolge. „Das parteipolitische Neutralitätsgebot des Staates und das Recht der Parteien auf Chancengleichheit im politischen Wettbewerb (Art. 21 Grundgesetz) stehen einer kritischen Thematisierung solcher Positionen von Parteien in der politischen Bildung nicht entgegen“, so das Institut.

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Polizeigewerkschaft fordert mehr politische Bildung für Beamte

Teile der Sicherheitsbehörden sind „an die AfD verloren“ – behauptet Friedrich Merz (CDU). Experten stimmen der Einschätzung zu und machen Vorschläge – wenn es denn nicht schon zu spät ist. Und der oberste Gewerkschafter der Bundespolizei bestätigte diese Warnung: Jörg Radek, Vize-Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei(GdP) und zuständig für die Einheiten des Bundes, räumte in der „Rheinischen Post“ ein, dass in der Bundespolizei Mitarbeiter mit rechtsnationalen Parteien sympathisieren. „Da ist bei vielen Beamten etwas in Schieflage geraten, was sich in Sympathien für das rechtsnationale Parteienspektrum ausdrückt.“

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